30. März 2020

Frisches kraftvolles BirkenwasserBirkenwasser 1

Jedes Jahr warte ich schon sehnsüchtig auf den ersten Birken-Drink!!!
Letzte Woche konnte ich schon einen halben Liter Birkensaft gewinnen. Sobald die Tage wärmer werden pumpen die Bäume im Inneren Flüssigkeit bis in die kleinsten Zweige und Knospen! In dieser kurzen Zeit, ca. 14 Tage lang, kann man durch Anbohren des Stammes das vitaminreiche, leicht süßliche Baumwasser auffangen.
Die Birke mit ihrer glatten Rinde eignet sich hervorragend zum Gewinnen des Baumsaftes und schmeckt richtig interessant, frisch und süßlich. Ich habe auch schon Erle probiert, diese war nicht ganz so geschmackvoll, eher herb!
Zum Zapfen des Baumsaftes bohrt man ein ca. 2-3 cm tiefes und strohhalmgroßes Loch in die Birke. Am besten fließt der Saft in älteren Birken, mit einem Stammdurchmesser von 30 cm. Danach ein etwa 8 cm langes ausgehöhltes Holunderästchen in das Bohrloch hinein stecken. Man braucht dann noch eine Flasche mit Schraubverschluss, in den Verschluss ebenfalls ein kleines Loch bohren, zum Auffangen des Saftes!  An guten warmen Tagen tropft das Baumwasser richtig schnell und man kann mehrere Liter Saft gewinnen. Birkenwasser 2Der vitamin- und mineralstoffreiche Baumsaft wird von meinen Familienmitgliedern gerne getrunken und auch Freunde freuen sich jedes Jahr über diesen reinigenden und stoffwechselanregenden Baum-Drink! Ideal ist der Birkensaft auch zum Stärken der Haarwurzel. Nach dem Haare waschen den Saft ins feuchte Haar einmassieren und danach wie gewohnt frisieren.
Wichtig: Den Waldbesitzer fragen und nur ein ganz kleines Loch in den Baum bohren! Nach dem abzapfen des Saftes das Loch mit Wachs oder Baumharz wieder gut verschließen!
 
 
10. März 2020
 

Bärlauchknöderl auf PaprikakrautBärlauchknöderl im Paprikakraut

Bärlauchknöderl:

250 g Knödelbrot
2 Eier
1 Handvoll Bärlauch
100 ml Milch
1 kl Zwiebel Salz, Pfeffer, Butter
1 gehäufter EL Mehl

Paprikakraut:

500 g Weißkraut
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
2 EL Paradeisermark
2 EL Paprikapulver edelsüss
250 ml Suppe oder Wasser
100 ml Sauerrahm
Öl, Kräutersalz, Pfeffer, Kümmel gemahlen, Schuss Essig

 

Zubereitung Knödel:
Die Zwiebel schälen, klein schneiden und in Butter goldgelb rösten. Die Pfanne zur Seite stellen und kurz abkühlen lassen. Dann die Milch dazugeben. Bärlauch fein schneiden und mit den Eiern pürieren.  Zwiebelmilch, Bärlauch-Eiermilch, Salz, Pfeffer mit dem Schneebesen gut verrühren und über das Knödelbrot leeren. Mit einem Kochlöffel gut durcharbeiten und ½ Stunde ziehen lassen. Danach etwas Mehl untermischen und kleine Knödel formen. Diese ins kochende Salzwasser geben und 15 min leicht kochen lassen.


Paprikakraut:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein schneiden. Das Kraut in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch in Öl anrösten, das Paprikapulver dazugeben und mit einem Schuss Essig ablöschen. Dann mit Suppe aufgießen, das Kraut dazugeben und weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und zum Schluss mit Sauerrahm abschmecken.

 
 
28. Februar 2020
 

Kürbisterrine mit Wildblatt-Frühlingssalat und Dirndl-Oliven


Zutaten für 6-8 PortionenKürbisterrine


400 g Hokkaido-Kürbis
½  Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagobers
1 EL Kürbiskernöl
Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Prise Kurkuma

 

Zubereitung:


Den Kürbis in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe halbieren und in feine Streifen schneiden. Kürbis, Zwiebel und Knoblauch in einem Topf mit Siebeinsatz weich dämpfen und auskühlen lassen. Danach mit etwas Kochwasser mit dem Mixstab pürieren. In einem kleinen Topf 2 EL Wasser erhitzen und die im kalten Wasser eingeweichte Gelatine darin auflösen und ganz kurz aufkochen! Mit 3 EL vom Kürbispürre zügig verrühren. Restliches Kürbispürre dazugeben und mit den Gewürzen und Zitronensaft pikant abschmecken. Zum Schluss das geschlagene Obers unterheben und in die mit Frischhaltefolie ausgelegte Terrinenform füllen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

 
 
 
30. Jänner 2020
 

JUDASOHR – VITALPILZJudasohr am Hounder
(Auricularia Auricula Judae und Auricularia Polytricha)
Volkstümlich: Holunderschwamm
Chinesischer Name: Mu Err

Bei meinen Spaziergängen finde ich derzeit ziemlich häufig das Judasohr. Er liebt milde Winter und das Frühjahr! Er ist frostbeständig und ganzjährig zu finden und eigentlich ziemlich häufig. Man findet ihn auf den verschiedensten Laubhölzern, bevorzugt auf geschädigten Holundersträuchern. Seine Form und Konsistenz erinnern an eine Ohrmuschel und er kann bis zu 10 cm breit werden.  Der Geschmack ist eher neutral!

In der Chinesischen Küche und Medizin ist dieser Pilz seit Urzeiten ein fester Bestandteil. Die Pilze werden in großen Mengen produziert und auch importiert!  Er kann problemlos getrocknet werden. Vor der Verwendung wird er dann eingeweicht und quillt auf. Wer schon öfters in China-Restaurants gegessen hat, kennt diesen Pilz sicher!

Es gibt Überlieferungen das ihn Hildegard v. Bingen (1098-1180) bereits Judasohr am Holunderkannte und verwendete und auch später findet man noch Aufzeichnungen in verschiedenen Kräuterbüchern!
Das Judasohr wird in Asien bezüglich der Inhaltsstoffe und Anwendungen seit Jahren intensiv erforscht!  Die medizinische Wirkung dieses Vitalpilzes ist enorm!
Er wirkt allgemein vitalisierend, immunstimulierend und durchblutungsfördernd!
Weiters cholesterinsenkend, tumorhemmend, blutdrucksenkend, blutgerinnungshemmendend um nur einige Wirkungen zu nennen!


Wer sich für Heil-und Vitalpilze interessiert findet hilfreiche Informationen und wertvolle Hinweise im Buch von Jürgen Guthmann, „Heilende Pilze“ Verlag: Quelle & Meyer!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wildkräutererlebnis Logo