Samstag 21. September 2019
 
Pilze und Wildfrüchte
 
Erklärung
Die Bedingungen für das Wachstum der Pilze waren optimal und so konnten wir einige Arten sammeln und in unserem Pilz-Menü genießen!
 
Mit viel Geschick und Begeisterung wurden GRÜNE BANDNUDELN produziert und mit Pilzsoße (Hexenröhrlinge, Steinpilze, Maronenröhrlinge) serviert! 
 
Als Vorspeise gab es marinierte REIZKER, Steinpilz-Pesto und Dirndl-Oliven!
 
ReizgerBeim Nudelmachen 
Der Reizker gilt auch als Vitalpilz (Heilpilz) in der Naturheilkunde oder in der TCM!  Es wurden in allen rotmilchenden Reizker-Arten Wirkstoffe entdeckt, die antiviral, antioxidativ, krebshemmend und antibiotisch wirken. Außerdem haben sie einen hohen Vitamin- und Mineraliengehalt.
 
Siehe auch:
Heilende Pilze: Die wichtigsten Arten der Welt im Porträt
von Jürgen Guthmann, Verlag: Quelle & Meyer; 1. Auflage 2017Vorspeis mit eingel.Reizger
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mittwoch. 4. September 2019
 
Wildkräuterwanderung "Beeren und Samen"
 
WK TW Gruppe
Das Thema meiner September Wanderung war diesmal unter anderem: Welche Wilden Samen und Wildfrüchte sind jetzt erntereif und welche Wurzeln kann man in der Küche verwenden. 
 
Bei unserem Rundgang erklärte ich wie man Brennnessel- und Wilde Möhre Samen erntet und trocknet. Um den Geschmack der wilden Samen vor Ort zu probieren gab es aus meinem Kräuterkorb ein gschmackiges Käsegebäck.  Viele „Wilde Samen“, z.B. WK HolunderkostWiesenkümmel, Giersch, Spitzwegerich uvm. können in der Küche als Gewürz für Gemüsesuppen, Eintöpfe, Brot und Gebäck, Aufstriche, italienische und asiatische Gerichte verwendet werden.  
Auch die vitaminreichen Holunderbeeren mit ihrem hohen Gehalt an Anthocyanen sind jetzt erntereif. Eine gute Möglichkeit den Saft zu konservieren ist die Herstellung eines Holunderbeeren Saftes, ohne Zucker und Konservierungsmittel. Dieser Saft Blütenbrot 2kann für einen fein-fruchtigen Holunderpunsch verwendet werden. Einfach den Saft mit frisch ausgepressten Orangen, Früchtetee oder Apfelsaft aufkochen und mit Honig und Gewürzen, wie Zimt, Nelken und Ingwer verfeinern. 
Für die alkoholische Variante Rum und Wein dazugeben, je nach Geschmack!!!
 
Im Anschluss an die Wanderung genossen wir gemeinsam selbstgemachtes Wildkräuterbrot mit Spitzwegerich-Pesto, Butterbrote mit Blüten und Kräutersalz, pikant gewürzt mit Bärlauch- und Löwenzahnwurzeln – die wir während der Wanderung ausgruben!
Mit einem Stamperl „Dirndl-Likör“ beendeten wir diesen sonnigen Kräuternachmittag!
 
Holundersaft Natur – ohne Zucker
2 kg Schwarze Holunderbeeren – grob abgerebelt
Ca.  ½ - 1 Liter Wasser
 
Zubereitung:
Die Beeren werden grob abgerebelt und mit Wasser in einem Topf aufgekocht. Dabei einige Male umrühren und ca. 5-10 min. leicht köcheln lassen. Anschließend die Beeren leicht abkühlen lassen und durch ein abgekochtes Küchentuch abseihen, gut ausdrücken. Danach den Saft nochmals aufkochen und in sterilisierte kleine Falschen, ca. 350 ml abfüllen. Die Schraubverschlüsse mit etwas Spiritus benetzten, anzünden und die Flaschen sofort verschließen.  Dieser Natursaft ist bis zu 2 Jahren haltbar, wenn sauber gearbeitet wird. 
 
 
 
 
Samstag 6. Juli 2019
 
AYURVEDA und heimische WildkräuterWK Gruppe
 
Das Thema unseres Erlebnistages war diesmal – die Ernährungsregeln der 100jährigen! Die Sogenannten „Blue Zones“
Das sind Regionen auf unserer Erde, wo Menschen ein sehr hohes Alter erreichen. Bei bester Gesundheit und Vitalität!                                         
Daniela erklärte ausführlich was diese Menschen gemeinsam haben und wie wir diese Lebensweise auch in unseren Alltag einbeziehen können.
Mehr zu diesem Thema findet ihr auf der Homepage von Daniela:
 
Wichtig ist dabei, dass unsere Grundnahrungsmittel biologisch sind, aus der näheren Umgebung stammen und passend zur Jahreszeit ausgewählt werden. Essbare Wilde Kräuter und Wildes Gemüse passen perfekt zu den Prinzipien einer ayurvedischen Ernährung!
Für unseren selbst gemachten ayurvedischen Frischkäse haben wir unter anderem Quendl, Dost, Schafgarbe, Wiesenkümmel und bunte Sommerblüten verwendet. „Voi guat hod a gschmeckt!“ Eine Köstlichkeit.
Die ayurvedische Ernährungslehre war für einige unserer Teilnehmerinnen unbekannt. Doch durch Danielas Erklärungen stellten wir fest, dass mit einfachen Ernährungsanpassungen auch bei uns eine ayurvedische Ernährung möglich ist.
Dan TopfenTopfenkräuter Himbsalat
 
 
 
 
 
Samstag 25. Mai 2019
 
 
Essbare Blüten
 
Blumenkorb 2
 
Jetzt im Mai und Juni gibt es besonders viele bunte Blüten! Fast alle Menschen lieben Blumen und ein Spaziergang neben einer bunten duftenden Blumenwiese hat eine wunderbare wohltuende Wirkung auf unser Gemüt. Auch viele Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer – brauchen blühende Blumen.
 
Viele bunte Wiesenblumen sind essbar und heilsam und eine köstliche gesunde Bereicherung für die Küche. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, wie sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide), Nektar, Mineralien, Vitamine, ätherische Öle uvm. 
 
Wichtig ist, dass man nur Blüten sammelt die man genau kennt und nur da wo sie reichlich vorhanden sind!
 
Bunte Wiesenblüten lassen sich vielfältig verwenden und man kann sie auch trocknen! Frische Blüten sollten nicht gewaschen werden da sonst wertvolle Inhaltsstoffe herausgeschwemmt werden. Bevor man sie über die verschiedenen Speisen gibt, sollten sie auf einem extra Teller ausgezupt werden, dadurch haben versteckte Insekten die Möglichkeit zu verschwinden. 
 
Als essbare Dekoration geben sie allen Speisen ob süß oder sauer, die besondere Note und vermitteln die Botschaft  „das Essen wurde mit Liebe zubereitet“ ! 
 
Essbare „wilde“ Blüten ab Mai:
 
z.B. Bärlauch, Margerite, Wiesenlöwenzahn, Glockenblumen, Wiesenbocksbart, Ferkelkraut, Pippau-Arten, Milchkraut, Storchschnabel, Taubnessel, Gundelrebe, Veilchen, Rote Lichtnelke, Rotklee, Hornklee, Knoblauchrauke, Barbarakraut, Spitzwegerich, Teufelskralle, Vogelmiere, Wiesenschaumkraut, Bitteres Schaumkraut, Ehrenpreis, Günsel, Wiesenkerbel, Wildrosen… 
 
 
 
 
 
Ostersonntag, 21. April 2019
 
Osternest
 
 Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest
 
Unterschrift
 
 
 
 
 
Samstag 6. April 2019
 
Wildkräuter-Erlebnistag JUNG-GRÜN-KNACKIGKKH Sammeln
 
Endlich, der Frühling ist da! Noch vor zwei Wochen schien es, als gäbe die Natur ihre Schätze noch nicht so richtig frei. Natürlich, der Bärlauch war schon da, auf den sonnigen Plätzen, und auch das eine oder andere Veilchen.
Auf unserem Menüplan standen jedoch auch noch andere Köstlichkeiten, für die wir die Zutaten aus der Natur erst finden mussten.KKH 201904
Doch, es ist wie jedes Jahr, auf einmal sind sie da........unsere Wildkräuter.
 
 
 
Menü KK 201904 
  
 
Gefüllte Paltschinke
 KKH Bärlnockerl
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sonntag 17. Februar 2019
 
 
Mürbes Käsegebäck mit Wilkräuter-Samen
 
120 g Dinkelvollmehl Käsegebäck Teig
80 g Butter 
60 g Bergkäse
1 Eigelb 
1 EL Sauerrahm
1 TL Backpulver
1 TL Kräutersalz
1 EL Wildkräuter-Samen
 
Zum Bestreichen:  1 Ei
Zum Bestreuen: Wildkräuter-Samen - Milde Möhre, Brennnessel, Wiesenkümmel
Käsegebäck2 
 
Den Bergkäse fein reiben. Die Butter wird mit dem Messer in das Mehl eingeschnitten und mit den Händen fein abgebröselt. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und von Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie einwickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und die gesamte Fläche mit Wilden Samen bestreuen und mit dem Nudelholz darüber rollen. Mit Keksausstechern kleine Formen ausstechen und mit versprudeltem Ei bestreichen. Das Käsegebäck im vorgeheizten Backrohr bei 200 C° ungefähr 10-15 Minuten backen. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren und am besten möglichst bald verzehren. Sie schmecken frisch mit Abstand am besten.
  
 
 
 
 
Freitag 18. Jänner 2019
 
 
 
Lindenblätter Brot
 
„Heilsame Erinnerung an die Wärme des vergangenen Sommers“Zutaten Lindenbrot
 
In diversen Kräuterbüchern liest man immer wieder von der Verwendung getrockneter Blätter diverser Bäume, z.B. Ahorn, Haselnuss, Ulme, Birke, Buche und vor allem von der LINDE, als „Laubmehl“! Letzten Frühling habe ich eine große Menge junge, zarte, hellgrüne Lindenblätter gesammelt und getrocknet! Die Lindenblätter sind sehr schnell trocken und behalten ihre schöne hellgrüne Farbe, wenn sie luftdicht und dunkel gelagert werden- am besten in einem Glasbehälter!
Beim Backen dieses Brotes durchströmte ein herrlicher Duft meine Küche und eine heilsame Erinnerung an die Wärme des vergangenen Sommers wurde in mir geweckt!
 
Das Rezept meines „Brotbackversuches“ mit Lindenmehl:Lindenbrot beim GEHEN 
 
300 g Dinkelvollmehl
150 g Roggenmehl
30 g grob zerbröselte getrocknete Lindenblätter 
25 g frische Germ
12 g Natur-Salz
1 EL Honig
2 EL Leinöl
350 ml Wasser
Blüten zum Bestreuen
 
Dinkel-und Roggenmehl mit dem Lindenmehl und SalzLindenbrot aufgeschnitten
vermischen!  Wasser, Germ, Honig und Leinöl mit dem Schneebesen verrühren und in die Mehlmischung geben.
Mit dem Kochlöffel gut durcharbeiten und den Teig mitder Hand noch gut durchkneten. (Gelingt gut wenn die Hand immer wieder mit kalten Wasser befeuchtet wird). Den Teig ca. 1 Stunde warm rasten lassen! 
Das Backrohr auf 240 C° vorheizen. Den Teig in 2 Teile teilen und in die Länge ziehen und vorsichtig drehen -  NICHT mehr kneten! Nochmals ca. 10-15 min. gehen lassen und mit Blüten bestreuen. 
Das Brot im vorgeheizten Rohr ca. 15 min. backen, danach die Hitze auf 200 C° reduzieren und das Brot weitere 10 min fertigbacken. 
 
 
 
 
Montag 30. Dezember 2018
 
HP WildspargelG
 
Was immer gelöscht wird,
wenn ein neues Jahr sich entzündet,
formt der Himmel auf Erden.
Doch leise blüht es sich durch die Zeit,
bis zum nächsten Winter.
  Monika Minder
 
 
Alles Liebe, Glück und Gesundheit für das Neue Jahr wünsche ich Euch
 
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